Fünfhundert Bienen, ein Mauszeiger.
500 instanzierte Sprites, simuliert auf der CPU. Der Cursor wirkt wie eine Blüte: Bienen werden aus weitem Radius angezogen und gleiten beim Annähern in einen tangentialen Orbit, ein Schwebetanz statt Kollision. Ein Klick erzeugt eine bernsteinfarbene Schockwelle, die den Schwarm nach aussen schiebt; das Feld findet sich in Sekunden wieder.
WebGL · 500 Sprites · CPU-Simulation · Newtonsche Kräfte
Maus bewegen · Klick für Schockwelle
Sprite: handgezeichnet · Peter Schmidlin
Was ich hier teste
- — Cursor als Blüte, nicht als Zeiger: Anziehung statt Befehl
- — Aussere Anziehung plus tangentialer Orbit liest sich als Leben, nicht als Physik
- — Performance-Limit: ab welcher Anzahl bricht der Schwarm auf Mobile?
- — Übertragung auf Astrophotal-Sternfeld oder Descienced-Karten
Ein Netzwerk, das vor Licht flieht.
16'384 GPU-Agenten legen Lockstoff ab, folgen dem stärksten Gradienten und weben ein lebendiges Netzwerk, nach Jones (2010) zu Physarum polycephalum, dem Schleimpilz, der einst die Tokioter Metro nachzeichnete. Hier ist der Cursor das Licht: Agenten in der Nähe weichen aus. Ein Klick sendet einen Streupuls: das Netzwerk reisst auf und findet eine neue Form.
WebGL · GPU-Agenten · Half-Float-Ping-Pong-Texturen · Diffuse + Decay
Maus bewegen · Klick zerstreut das Netzwerk
Nach Jones 2010 · Tero et al. 2010 · Sage Jenson
Was ich hier teste
- — Cursor als Repulsion, nicht Attraktion: anderes mentales Modell
- — Netzwerk-Neuformation als Metapher für Resilienz
- — GPU-Compute via Textur-Ping-Pong: wie weit trägt WebGL1?
- — Kandidat als Hintergrund für Kategorienwechsel in Descienced
